
Hören Sie auf, mit Ihren UV-Lampen zu raten!
Schon seit langer Zeit sind die Desinfektions-UV-Lampen ziemlich „dumm“ – man schließt sie einfach an, sie leuchten, und man hofft nur, dass sie ihre Aufgabe wirklich erfüllen, bis es Zeit ist, sie auszutauschen.
Wenn man Hunderte dieser Lampen in einem großen Gebäude betreuen muss, ist das ein Albtraum. Man arbeitet im Grunde genommen im Dunkeln. Doch die Situation ändert sich langsam. Endlich können diese Lampen uns Informationen liefern – darüber, wie viel Energie sie verbrauchen und ob sie noch funktionsfähig sind.
Wie der „intelligente“ Teil tatsächlich funktioniert
Die Lampe selbst macht die Entscheidungen nicht. Es geht vielmehr um den Ballast sowie den Sensor.
Stellen Sie sich vor: UV-C-Lampen verschleißen mit der Zeit. Die Lampe mag zwar noch gut aussehen – sie leuchtet hell – doch ihre Desinfektionskraft ist unter das Niveau gefallen, das zum Abtöten von Keimen notwendig ist. Sie leuchtet zwar, doch sie funktioniert nicht mehr.
Durch die Überwachung des Spannungs- und Stromflusses kann man diesen Rückgang erkennen. Wenn das Energieprofil ungewöhnlich wird, meldet das System dem Benutzer, dass die Lampe ausgetauscht werden muss – bevor die Desinfektion versagt.
Die komplizierte Realität bei der Installation
Es ist nicht alles so einfach. Das Hinzufügen von IoT-Chips zu diesen Geräten macht die Verkabelung etwas komplizierter. Man kann nicht einfach eine neue Lampe einsetzen und damit fertig sein – man braucht einen Ballast, der Daten verarbeiten kann. Dadurch wird etwas mehr Platz im Decken- oder Wandbereich benötigt.
Außerdem entsteht Wärme. UV-Ballaste werden sehr heiß – wirklich sehr heiß. Ohne geeignete Kühlungen können die Sensoren ihren Dienst nicht erfüllen. In einer schlecht gekühlten Umgebung versagen die Elektronikkomponenten bereits lange vor dem Quarztubus.
Warum das für die Mitarbeiter wichtig ist
Für die Techniker vor Ort bedeutet das eine große Erleichterung. Man muss nicht mehr jede Lampe alle 9.000 Stunden austauschen – auch dann nicht, wenn die Lampe noch in Ordnung ist. Stattdessen werden nur die Lampen ausgetauscht, die wirklich ersetzt werden müssen.
Das spart Geld – und man muss sein Team nicht unnötig in Gefahr bringen. Außerdem muss man sich keine Sorgen machen, wenn Inspektoren kommen – man kann ihnen einfach einen Datensatz geben, der zeigt, dass alles wie gewünscht funktioniert hat.