
Wie man Quecksilber-UV-Lampen wirklich effektiv nutzen kann
Seien wir ehrlich: Standard-Quecksilber-UV-Lampen sind die „unsichtbaren Helden“ auf den Produktionsflächen. Sie übernehmen die schwierige Aufgabe, feuchte Tinten und Beschichtungen in sekundenschnelle in feste, getrocknete Oberflächen zu verwandeln. Es ist zwar keine besonders attraktive Arbeit – doch gerade sie sorgen dafür, dass die Produktion weiterläuft.
Das Geheimnis für eine längere Lebensdauer
Um diese Lampen optimal zu nutzen, ist es wichtig, das Gleichgewicht zwischen Gasdruck und Temperatur zu finden. Wir verwenden hochreinen synthetischen Quarz für die Glaskörper – denn normales Glas wird trüb. Niemand möchte schließlich eine trübe Lampe, die die wichtigen Lichtwellenlängen von 254 nm und 365 nm blockiert.
Falls Sie sich schon einmal gefragt haben, warum einige Lampen schneller kaputtgehen als andere, liegt das meist an den Elektroden. Wir investieren viel Zeit in die Optimierung der Wolframfäden sowie des Quecksilberinhalts. Warum? Denn dadurch bleibt das Licht länger konstant.
Es ist einfach: Je länger die Lampe hält, desto seltener muss die Produktion unterbrochen werden, um die Lampe auszutauschen.
Die Umwelt schonen
Wir versuchen auch, der Erde etwas Gutes zu tun. Das bedeutet, unerwünschte Zusätze zu vermeiden und Materialien zu verwenden, die keine giftigen Rückstände hinterlassen – sowohl bei ihrer Herstellung als auch wenn sie später entsorgt werden.
Der wirkliche Vorteil ist jedoch folgender: Eine Lampe, die 20 % länger hält, ist nicht nur praktisch – sie bedeutet außerdem 20 % weniger Schadstoffe. Dadurch wird die Entsorgung der Abfälle viel einfacher – was für alle ein Vorteil ist.
Wärme, Geschwindigkeit – und ein paar Tipps
Diese Lampen sind sehr leistungsfähig. Sie liefern genau die Energie, die benötigt wird, um die Produktion schnell abzuwickeln. Doch es gibt einen Nachteil: Sie erzeugen viel Infrarotwärme.
Wenn Sie mit Kunststoffen arbeiten, die bei zu hoher Temperatur verformen, müssen Sie Ihre Kühlfans oder Klimaanlagen überprüfen. Sie wollen schließlich nicht, dass Ihr Produkt während des Trocknungsprozesses verformt wird.
Das Beste daran ist, dass diese Lampen als Ersatz für die vorhandenen Lampen verwendet werden können. Man muss sie einfach in die bestehenden Ballastgeräte anschließen, den Schalter umlegen – und schon funktionieren sie in voller Leistung.
Noch ein Tipp: Halten Sie die Reflektoren sauber. Es hat keinen Sinn, eine perfekt stabile Lichtstrahlung zu entwickeln, wenn eine Schicht Staub bereits die gesamte Energie aufnimmt, bevor sie das Substrat erreicht.