
Druckmaschinen, die für den Export bestimmt sind, stoßen auf eine einfache Realität: Nicht-konforme UV-Lampen verzögern den Versand und verursachen zusätzliche Inspektionskosten. Wir fertigen unsere UV-Lampen mit CE-Zertifizierung her – damit Sie den Vorgaben der EU-Maschinenrichtlinien entsprechen. Der Vorteil? Ihre Druckmaschine kommt schneller durch die Zollkontrolle, und Sie müssen keine überflüssigen Konformitätsprüfungen durchführen.
Was wirklich wichtig ist
Es handelt sich um Hochdruck-Quecksilberdampflampen, die für industrielle UV-Härtungsprozesse sowie zur Desinfektion eingesetzt werden. Das Spektrum liegt bei 365 nm; zusätzlich gibt es UVA-Strahlen, die die Photoinitiatoren in Offset-, Flexo- und Siebdrucktinten aktivieren. Die maximale Strahlungsintensität am Substrat wird durch einen präzise beschichteten Reflektor konstant gehalten – dadurch erhalten Sie eine gleichmäßige Energiedichte (mJ/cm²) und eine zuverlässige Härtung. Die Nennleistung und -spannung entsprechen denen der üblichen Druckmaschinenballasten. Das Quarzkolbenmaterial kann hohe Temperaturen aushalten, bleibt dabei aber ozonfrei. Je nach Einschalzyklus und Energiedichte beträgt die Lebensdauer der Lampe 1.000–2.000 Stunden; dabei bleibt die Leistung innerhalb eines begrenzten Bereichs konstant.
Warum das beim Export wichtig ist
Bei Exportgeräten bedeutet das konkret: Die Konformität ist bereits von vornherein gewährleistet – es muss nichts nachträglich ergänzt werden. Dadurch entfallen Zollverzögerungen, Rückarbeiten an Sicherheitsdokumentationen sowie längere Lieferzeiten. Auf der Druckmaschine sorgt dieselbe Lampe dafür, dass sowohl bemalte als auch unbehandelte Materialien gleichmäßig geätzt werden – dadurch wird die Einrichtzeit verkürzt und Abfall reduziert. Der Energieverbrauch passt sich dem System an – dadurch wird verhindert, dass die Lampe überdimensioniert ist und die Trockenzone überhitzt. Schnellere Druckgeschwindigkeiten sind möglich, solange das Spektrum und die Strahlungsintensität während der gesamten Lebensdauer der Lampe konstant bleiben.
Was man beachten muss
Passen Sie die Leistung der Lampe sowie die Länge des Lichtbogens zum vorhandenen Anschlusssystem und Ballast an. Fehlende Übereinstimmungen führen zu frühzeitigem Verschleiß der Elektroden und zu uneinheitlicher Härtung. Überprüfen Sie außerdem die Ausrichtung des Reflektors sowie die Entfernung zum Substrat, damit die gewünschte Energiedichte erreicht wird. Handhaben Sie das Quarzmaterial mit sauberen Handschuhen – Fingerabdrücke können Hotspots verursachen. Stellen Sie sicher, dass der Zündmechanismus der Lampe die erforderliche Anfangsspannung unterstützt. Planen Sie den Austausch der Lampe anhand von Stundenangaben und Leistungsprüfungen – nicht nach einem Kalendertag.