
Auf dem Boden sind Spannungsabfälle und -anstiege keine Theorie – sie führen dazu, dass die Leitung nicht mehr funktioniert. Bei der mobilen Schrifttrocknung führt eine instabile UV-Lampe zu ungleichmäßiger Vernetzung der Materialien, zu Problemen bei der Haftung auf dem Touch-Modul sowie zu Ausschusswaren, was wiederum zu finanziellen Verlusten führt. Wir haben unsere UV-Trocknungslichter so konstruiert, dass die spektrale Ausbeute konstant bleibt – auch dann, wenn die Stromversorgung instabil ist.
Was technisch wichtig ist:
Für mobile Schrifttrocknungsverfahren benötigt man eine saubere Aktivierung des Photoinitiators – meist bei 365 nm und 385 nm. Wir halten die maximale Strahlungsintensität innerhalb von ±3 % über den gesamten Lampenbogen hinweg konstant. Zudem wird die Dosiergenauigkeit von Anfang bis Ende der Nutzungsdauer innerhalb von ±5 % gewährleistet. Die Schaltkreiskeompensation überwacht die Schwankungen in Echtzeit und passt die Leistung der Lampe an, damit die UVA-Ausbeute konstant bleibt und das Material ordnungsgemäß getrocknet werden kann.
Dadurch entsteht ein vorhersehbares Trocknungsprofil: 600–1200 mJ/cm², und zwar konstant. Die spektrale Reinheit wird durch ozongefreie Quarzkörper sowie dichroitisch beschichtete Reflektoren gewährleistet.
Warum das in der Produktion funktioniert:
Bei der mobilen Schrifttrocknung werden dünne Schichten bei hohen Geschwindigkeiten aufgetragen – oft über 600 Umdrehungen pro Minute. Wenn die Energiedichte schwankt, leiden auch die Haftungseigenschaften sowie die Härte des Materials. Unsere Kompensation sorgt dafür, dass die Lampe immer beim eingestellten Wert bleibt – auch dann, wenn die elektrischen Bedingungen instabil sind. So bleibt die Qualität der Trocknung konstant.
Man erhält somit eine stabile Haftung auf Glas und PET, wiederholbare Härtewerte sowie weniger Mikrob defekte, die bei der Prüfung sichtbar werden. Der Energieverbrauch bleibt konstant, und die Lebensdauer der Lampe wird verlängert, da die Stromstärke kontrolliert wird.
Was man berücksichtigen muss:
Die Kompensation erfordert etwas mehr Platz im Gehäuse. Zudem ist eine ordentliche Erdung sowie eine geeignete Eingangsverkabelung erforderlich. Die Lampe muss außerdem zur Geometrie des Reflektors sowie zur Schnittstellenanbindung des Druckers passen – andernfalls wird Energie verschwendet und es entstehen Hotspots. Man sollte außerdem die Luftzirkulation sowie die Temperatur unter Kontrolle halten. Überhitzung verkürzt die Lebensdauer des Quarzes und beeinträchtigt die spektrale Ausbeute. Wenn alles richtig eingestellt ist, kann das System auch unter schwierigen elektrischen Bedingungen arbeiten – und die vom Spektralradiometer gemessene Dosis bleibt konstant.