
Auf der Druckmesse im Jahr 2026 fragte niemand, ob die UV-Härtung bereits Standard ist – alle versuchten vielmehr herauszufinden, wie man eine zuverlässige Härtung ohne übermäßige Kosten für die Infrastruktur erreichen kann. Unsere maßgefertigten UV-Lammpmodule erfüllten genau diese Anforderungen. Die Live-Demonstrationen zogen die Besucher an – man konnte sehen, wie die Substrate sofort geahrt wurden, sobald die spektrale Ausgabe richtig eingestellt wurde.
Was wirklich zählt: Wir verwenden kompakte Hochdruck-Mercurydampflampen in Kombination mit dichroitisch beschichteten Reflektoren. Dadurch können wir die spektrale Ausgabe auf 365 nm und 395 nm einstellen – genau dort, wo die meisten UV-Tintenphotonenaktivatoren absorbieren. Die maximale Strahlungsintensität liegt bei 1200 mW/cm² im Zentrum des Lichtbogens; die Energiedichte bleibt über die gesamte Breite des Druckbereichs bei über 800 mJ/cm². Die Leistung bleibt innerhalb von ±3 % stabil über die ersten 2000 Stunden. Die Lebensdauer der Lampen beträgt 8000 Stunden; dabei bleibt die Leistung mindestens bei 70 %. Das System ist ozonfrei, und der Wartungsaufwand ist gering, da die Lampen- und Reflektorbaugruppen modulär gestaltet sind.
Warum es zum Messebetrieb passt: Auf Messen wird eine schnelle Einrichtung sowie eine wiederholbare Härtung benötigt. Diese Module können problemlos in Offset-, Flexo- oder Siebdruckanlagen eingesetzt werden, ohne dass dadurch die Trockenkomponenten beeinträchtigt werden. Zudem können sie sofort eingeschaltet und ausgeschaltet werden. So wird eine konstante Vernetzung auch bei Druckgeschwindigkeiten von bis zu 200 m/min erreicht.
Weitere wichtige Aspekte: Wir aktivieren nur die Wellenlängen, die benötigt werden. Dadurch sinkt der Energieverbrauch und die Wärmelast auf dem Substrat wird verringert – weniger Verzerrungen bei empfindlichen Folien. Die Bediener stellten fest, dass Beschädigungen und Adhäsionsprobleme schnell weniger wurden. Bei hohen Produktionsmengen kann die Austauschfrequenz von Monaten auf Jahre verlängert werden.
Zusammenfassung: Die Installation erfolgt durch Anpassung der Längen der Lampen, des Abstands zwischen den Komponenten sowie der Geometrie der Reflektoren an die Breite des Druckbereichs und den Weg des Substrats. Achten Sie darauf, dass die Stromversorgung geeignet ist – diese Module sind für 220V Dreiphasenstrom konzipiert. Zu schwache Leitungen führen zu einer reduzierten Strahlungsintensität. Prüfen Sie auch Ihre Tintenformulierung: Pigmentierte Systeme benötigen oft 365 nm zur tieferen Härtung, während klare Overprints am besten bei 395 nm funktionieren. Wenn die Temperatur unter 15 °C liegt und keine aktive Kühlung vorhanden ist, kann die Leistung um 10–15 % sinken. Halten Sie die Umgebungsbedingungen unter Kontrolle, damit die spektrale Ausgabe stabil bleibt.